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Freitag, 30. Juli 2010
Goldene Ehrennadel für Uwe Mielke
Verdienste um Fachverband Nord

Foto: Tischler Schreiner Deutschland
Uwe Mielke (re.), bis Ende 2009 Landesinnungsmeister von Schleswig-Holstein, hat für sein langjähriges Engagement für das Tischler- und Schreinerhandwerk die Goldenen Ehrennadel des Bundesinnungsverbandes verliehen bekommen.
Präsidiumsmitglied Edgar Arend würdigte vor allem Mielkes Verdienste um den Zusammenschluss der beiden Landesverbände Hamburg und Schleswig-Holstein.
Die bis dahin eigenständigen Verbände hatten sich Anfang 2010 unter dem Namen »Fachverband Holz und Kunststoff Nord« vereinigt.
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Mittwoch, 28. April 2010
Ehrennadeln für Lietze und Winkler
Verdienste um ostdeutsches Tischlerhandwerk

Foto: Fachverband Holz und Kunststoff Sachsen-Anhalt
Der Bundesverband Holz und Kunststoff (BHKH) hat Klaus Lietze und Klaus Winkler (li.) die Goldene Ehrennadel des Tischler- und Schreinerhandwerks verliehen. Sie wurden für ihre Verdienste um den Aufbau der Innungsorganisation des Gewerks in den östlichen Bundesländern gewürdigt. Die BHKH-Vizepräsidenten Ansgar Kuiter (2. v. l.) und Konrad Steininger (re., mit Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (2. von re.) überreichten die Ehrenzeichen am vergangenen Wochenende auf dem ostdeutschen Tischlertag in Wittenberg.
Lietze und Winkler hatten nach Mauerfall und Wiedervereinigung die Integration des ostdeutschen Tischler-Handwerks in die westdeutsche Innungsorganisation erfolgreich vorangetrieben. Lietze war unter anderem Landesinnungsmeister in Brandenburg und langjähriges Mitglied im BHKH-Präsidium. Winkler engagierte sich bei der Gründung des Landesinnungsverbandes Sachsen-Anhalt, dessen erster Vorsitzender er 1991 wurde und noch immer ist.
Der ostdeutsche Tischlertag fand in Erinnerung an die Brandenburger Tischlertage im März 1990 statt. Dort wurde der Grundstein gelegt für die heutige Innungsorganisation der Tischler in den neuen Bundesländern.
Samstag, 06. Februar 2010
Explodierender Kessel tötet drei Arbeiter
Schwerer Unfall im Egger-Werk Brilon
Im Briloner Spanplattenwerk des Holzwerkstoffherstellers Egger sind am Freitag drei Arbeiter bei der Explosion eines Thermo-Ölkessels getötet worden. Wie Egger mitteilt waren die Getöteten 21, 59 und 62 Jahre alt.
»Wir empfinden tiefe Trauer und sind geschockt über den Verlust von drei Kollegen und Freunden. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Verunglückten. Die Suche nach der Ursache des Unfalls hat bereits begonnen. Ich möchte allen Einsatzkräften für die schnelle und professionelle Hilfe danken«, erklärte Rüdiger Börnke, Geschäftsführer Technik/Produktion von Egger in Brilon.
Im Biomasse-Heizkraftwerk auf dem Werksgelände war kurz nach 14 Uhr ein Ersatzkessel explodiert. Der Kessel war erst am Donnerstag durch ein zertifiziertes Unternehmen abgenommen worden. Wie es zu der Explosion kommen konnte, wird derzeit untersucht.
Die Explosion setzte auch die Halle in Brand gesetzt, in der der Kessel stand. Das Feuer wurde von den Einsatzkräften innerhalb von 90 Minuten gelöscht. Nach Angaben der Geschäftsleitung bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für weitere Werksbereiche, Anrainer oder die Umwelt..
Am Standort Brilon sind rund 1.000 Mitarbeiter beschäftigt. Dort werden Schnittholz, Spanplatten und Laminatfußboden erzeugt. Das 1990 errichtete Werk ist eines von sechs deutschen Werken der EGGER Gruppe mit Sitz in St. Johann im österreichischen Tirol.
Freitag, 01. Januar 2010
Auf ein Neues!
Wir wünschen ein glückliches Jahr 2010!
Liebe Woodworker,
wir wünschen Euch allen ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2010, voller interessanter Projekte und schöner Erfahrungen.
Euer woodworker.de-Team
Mittwoch, 03. Juni 2009
Der den Möbeln eine Seele gab
Sam Maloof mit 93 Jahren gestorben
Der Möbel-Designer und Tischler Sam Maloof ist am 21. Mai im Alter von 93 Jahren in seinem Haus in Kalifornien gestorben, meldet die Online-Ausgabe der Los Angeles Times.
Maloof wurde in den 50er Jahren bekannt durch Möbel, die sich durch ihre Zweckdienlichkeit, schnörkellose Schönheit und Zeitlosigkeit auszeichnen. Besonders eingeprägt haben dürfte sich der filigrane Schaukelstuhl, den zum Beispiel der ehemalige US-Präsident Carter im Weißen Haus benützte.
Anstatt nach Plänen zu arbeiten, fertigte er jedes Stück nach einem Bild in seinem Kopf, heißt es in dem Nachruf der Los Angeles Times. Er verfeinerte die Form mit Handwerkzeugen, um das fertige Möbelstück bequem, funktionell und schön zu gestalten.
Jonathan Leo Fairbanks, emeritierter Kurator des Boston Museum of Fine Arts hat Maloof einmal so beschrieben: »Er geht mit seiner Zeit und seinem Talent in vieler Hinsicht sehr großzügig um. In Sam steckt mehr Menschlichkeit oder Menschenliebe und Großzügigkeit als in einem Dutzend anderer Menschen. Spüren Sie nicht die »Seele« in seinen Arbeiten?«
Der komplette Nachruf ist hier nachzulesen:
www.latimes.com/news/obituaries/la-me-sam-maloof23-2009may23,0,3907018.story?page=1
Eine Sam-Maloof-DVD ist bei Taunton erschienen:
www.store.taunton.com/onlinestore/item/sam-maloof-dvd-sam-maloof-061032.html
Dort gibt es auch mehr Infos über Maloof:
www.finewoodworking.taunton.com/item/14771/how-i-remember-sam-maloof

