News Wirtschaft
Dienstag, 28. September 2010
Jetzt in Ludwigsburg
TopSolidWood–Händler Moldtech bezieht größere Niederlassung
Das CAD/CAM-Systemhaus Moldtech hat seine baden-württembergische Niederlassung in größere Räumlichkeiten nach Ludwigsburg verlegt. Dort stehen jetzt 270 Quadratmeter und ein zehnköpfiges Team aus Technikern und Vertriebsfachleuten bereit und können neben Beratung auch umfassendere Schulungen rund um die Konstruktions- und Fertigungssoftware TopSolid Wood und TopSolid WoodCAM anbieten, teilt Moldtech in einer Presseinformation mit.
Moldtech ist Vertriebspartner des französischen Unternehmens Missler Software, Anbieter von CAD-CAM Lösungen.
Mehr Info:
www.moldtech.de
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Samstag, 16. Januar 2010
Was wäre, wenn…
es keine Handwerker gäbe - Werbespot des Handwerkskammertags

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Wenn wir keine Handwerker hätten - dann würden wir nackig und schutzlos sein und steinzeitmäßig mit Stöckchen Feuer machen müssen. So stellt es ein Fernseh-Werbespot dar, der Auftakt einer bundesweiten und auf fünf Jahre angelegten Imagekampagne ist, die der Deutsche Handwerkskammertag (DHKT)
ins Leben gerufen hat. In dem Spot zerbröselt unter den Augen der Akteure nach und nach alles von Handwerkerhand geschaffene - Brötchen, Möbel, Schmuck, Häuser, Kleidung - zu Staub, bis alle nackt und mit verfilzten Haaren im Sand hocken. Aussage: Unser »zivilisiertes« Leben - undenkbar ohne Handwerk.
Dienstag, 01. Dezember 2009
Kritik an Zuschuss für My Hammer
1,5 Millionen für Internet-Auftragsvergabeplattform zugesagt - BHKH: »blanker Hohn«
My Hammer, der Internet-Vergabe-Plattform für Handwerksaufträge, winken öffentliche Fördergelder. Wie die Berliner Abacho AG, Mehrheitsaktionärin der My Hammer AG, schon im Oktober per DGAP-Meldung mitteilte, gibt es einen Zuwendungsbescheid , demzufolge My Hammer in einem Förderzeitraum von drei Jahren Teilbeträge von insgesamt bis zu ca. 1,5 Millionen Euro abrufen könne, sofern noch einige Auszahlungsvoraussetzungen erfüllt werden.
Freitag, 18. September 2009
Tischlerbetriebe relativ krisenfest
Bundesbetriebsvergleich vorgestellt - Kleinbetriebe liegen weiter hinten

Anders als das allenthalben zu vernehmende Krisen-Stöhnen es hätte vermuten lassen, haben sich die Tischler- und Schreinerhandwerksbetriebe 2008 gar nicht so schlecht gehalten. Der vom BHKH erhobene Bundesbetriebsvergleich 2008 wartet im Vergleich zur letzten Erhebung 2006 mit weitgehend konstanten Werten auf.
228 Betriebe haben sich 2008 an der Umfrage beteiligt – inzwischen mit durchschnittlich 11,3 Arbeitskräften pro Betrieb (2006 waren es 10). Die Wertschöpfung je Beschäftigten stieg von 58.100 Euro auf 60.000 Euro. Die Eigenkapitalrentabilität legte von 18,1 auf 19,4 Prozent zu. Die Gesamtkapitalrentabilität blieb mit 8,6 Prozent konstant.
Dagegen sank das kalkulatorische Betriebswirtschaftliche Ergebnis im Bezug zur Betriebsleistung von 2,6 auf 2,3 Prozent. Der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital fiel von 31,8 auf 29,6 Prozent.
»Angesichts der Wirtschaftskrise, die im vierten Quartal 2008 schon kräftig zu spüren war, können wir mit diesen Zahlen zufrieden sein«, kommentiert BHKH-Präsident Günter Füllgraf. »Das Gewerk der Tischler und Schreiner hat sich als krisenfest erwiesen.«
Optimierungsbedarf bestehe allerdings bei den Betrieben der Größenklasse I (weniger als fünf Beschäftigte). Deren kalkulatorisches betriebswirtschaftliches Ergebnis verbesserte sich zwar von -5.3 auf -4,9 Prozent, aber das negative Vorzeichen bleibt. Bei allen anderen Größenklassen ist das betriebswirtschaftliche Ergebnis positiv.
Noch weiter in den Keller gerutscht ist die Eigenkapitalrentabilität in der Betriebsklasse I: von –41,8 auf –50,3 Prozent. Auch die Gesamtkapitalrentabilität der Betriebsklasse I ist gesunken: von –4,7 auf –5,4 Prozent. »Ob Wertschöpfung oder Eigenkapital, das Bild ist überall gleich: Betriebe mit unter fünf Beschäftigten liegen hinten«, bilanziert der BHKH-Präsident. Um ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern, könnten sich die Betriebsinhaber an die Fachberater ihrer Landesverbände wenden. In einigen Landesverbänden gebe es für Kleinbetriebe spezielle Optimierungs-Programme.
Montag, 31. August 2009
Huwil unter neuem Dach
Geschäftsbereiche Liftbeschläge und Schiebetürsysteme wechseln von Titus zu Häfele und Kesseböhmer
Die Geschäftsbereiche Liftbeschläge und Schiebetürsysteme der Huwil GmbH gehen an Kesseböhmer und Häfele. Die Beschlagspezialisten Kesseböhmer und Häfele übernehmen als gemeinsame Eigentümer mit Wirkung vom 1. September diese Geschäftsbereiche sowie die Produktionsgesellschaft Huwil KFT in Budapest vom britischen Möbelzulieferer Titus Gruppe. Titus plus hatte Huwil Anfang 2007 gekauft. Dem eigenen Bekunden nach wollen Häfele und Kesseböhmer vorerst die Vertriebsstrukturen bestehen lassen und die laufenden Geschäfte von Huwil fortführen.
Sie versprechen sich von der Übernahme Synergien. Häfele und Kesseböhmer sehen sich nämlich als stark im Vertrieb und kompetent in der Entwicklung, Produktion und Beschaffung. Die am Markt gut eingeführten Liftbeschläge und Schiebetürsysteme von Huwil sollen weiterentwickelt werden und so unter neuem Dach eine sichere Zukunft erhalten, versichern die neuen Eigentümer.
Mehr Info:
www.hafele.de
www.kesseboehmer.de
www.titusplus.com
www.huwil.de

