News Technik
Donnerstag, 12. Januar 2006
Studiengemeinschaft Holzleimbau: „Leimsysteme altern nicht“
Experten widersprechen Spekulationen zur Ursache des Unglücks in Bad Reichenhall
Nach dem Einsturz der Holzdecke der Eissporthalle in Bad Reichenhall spekulieren Fachleute in den Medien über die Ursachen des Unglücks. Eine der Hypothesen geht dahin, dass das Leimsystem altersschwach geworden sein könnte. Dass Leim altersschwach werde, sei jedoch falsch, widerspricht jetzt die Studiengemeinschaft Holzleimbau e. V. in einer Pressemitteilung.
„Keiner der zugelassenen Klebstoffe verliert alleine durch einen Alterungsprozess an Festigkeit. Alle Klebstoffe mussten bereits in den siebziger Jahren umfangreiche Untersuchungen auch zu ihrer Dauerhaftigkeit bestehen, bevor sie von der im öffentlichen Auftrag tätigen Materialprüfungsanstalt (MPA) Universität Stuttgart für den Einsatz freigegeben wurden. Die Dauerhaftigkeit der verschiedenen Klebstoffe wurde zudem im Rahmen öffentlich finanzierter Forschungsarbeiten bereits in den 80er Jahren an der MPA Universität Stuttgart und nochmals Ende der 90er Jahren am norwegischen Institut für Holztechnologie in Oslo belegt“, teilt die in Wuppertal ansässige Studiengemeinschaft mit.
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Mittwoch, 10. August 2005
Baubeschläge in komplexen Anwendungen
Neues Taschenbuch
Das Buch gliedert sich in die Anwendungsbereiche Fenster, Türen, Tore, Sicherheitssysteme und Möbel und stellt neue Produkte deutlich heraus.
Ein umfangreiches Adressenverzeichnis hilft bei der Kontaktaufnahme mit Herstellern, Fachverbänden und Organisationen.
Baubeschlag-Taschenbuch 2005
Verlagshaus Wohlfahrt
350 Seiten
18,90 Euro
ISBN: 3874633756
Freitag, 22. Juli 2005
Roomdesigner von Egger
Möbelkonstruktionssoftware zum Planen, Visualisieren, Kalkulieren und Bestellen

Bild: egger.de
Das Programm enthält eine Bibliothek mit gängigen Küchen- und Büromöbeln, die der Tischler nach Gusto in seinen dreidimensional dargestellten Raum einfügen und modifizieren kann: Zum Beispiel Abmessungen, Oberflächen, Farben, Dekore und Beschläge lassen sich anpassen. Dabei kann man sich aus den Basisprodukten von Egger sowie ausgewählten Beschlägen von Blum und Hettich bedienen, die im Roomdesigner als Stammdaten erfasst sind.
Montag, 14. Februar 2005
Challenge von Bi-Matic
Kanten anleimen unter 12000 Euro

Bild: geronne.de
Sie verarbeitet Rollenware bis zwei Millimeter Stärke und Werkstücke ab einer Länge von 60 Millimetern.
Auf Temperatur ist sie in fünf Minuten.
Mit einem speziellen System tastet das Fräsaggregat Ober-und Unterseite der Platte sowie die Kante ab. Das macht es möglich, das Fräsaggregat einzustellen, indem man ein Stück der anzufahrenden Kante hinterlegt. So kann man schnell zwischen verschiedenen Kantenstärken wechseln.
Das Sägeaggregat ist mit zwei Sägeblättern ausgerüstet.
Als Sonderausstattung sind Ziehklingenaggregat und Schwabbelaggregat sowie die Ausrüstung für Kanten in drei Millimetern Stärke erhältlich.
Freitag, 11. Februar 2005
Türen und Fenster mit Mineralfasern dämmen
Überarbeitete VOB/C DIN 18355 verbannt Naturprodukte aus der Regelausführung
Beim Einbau von Fenstern und Türen müssen Tischler jetzt mit Mineralfasern dämmen. In den überarbeiteten Allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen (ATV) für Tischlerarbeiten (DIN 18355 – VOB/C) wird die Mineralfaserdämmung als Regelausführung definiert.
Naturdämmstoffe wie Kork, Wolle, Flachs oder Montageschäume und Füllbänder, wie sie in der Praxis gang und gäbe sind, sind nur noch erlaubt, wenn dies vertraglich festgelegt wird, etwa im Leistungsverzeichnis.
In der neuen Ergänzung zur DIN 18355 heißt es in Abschnitt 3.5.3: “Die auf der Rauminnenseite verbleibenden Fugen zwischen Außenbauteilen und Baukörper sind mit Mineralfaserdämmstoffen vollständig auszufüllen” und in Abschnitt 3.5.4: “Hohlräume zwischen Zargen und Baukörper bei Wohnungsabschlusstüren sind mit Mineralfaserdämmstoffen vollständig auszufüllen.”
Durchaus kritisch beurteilt das Institut für Fenstertechnik Rosenheim diese Ergänzung. Nach Meinung der Experten gibt es durchaus andere Dämmstoffe, die nicht schlechter als Mineralfasern sind.


