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Dienstag, 06. Juni 2006
Akku-Latein
Akkus sind in Handgeräten eine praktische Sache: kein Kabel stört, und der Strom ist immer dabei. Drei Akku-Systeme sind verbreitet. Woodworker erklärt die verschiedenen Systeme und zeigt Probleme auf.

Bild: Makita
Kapazität
heißt die Ladungsmenge, die ein Akku speichern kann. Sie wird in Amperestunden (Ah) angegeben.
NiCd:
Nickel-Cadmium-Akkus liefern hohe Ströme und funktionieren im Gegensatz zu anderen Systemen auch bei Kälte gut: Selbst bei -40 °C haben sie noch mehr als 50 Prozent ihrer nominellen Kapazität bei Raumtemperatur. Sie haben eine nominale Spannung von 1,2 Volt. Ist eine Restspannung (Entladeschlussspannung) von 0,85 - 0,9V erreicht, müssen sie wieder aufgeladen werden, sonst kommt es zur Tiefentladung. Bei NiCd-Akkus kann auch ein so genannter Memory-Effekt auftreten: Wird er mehrfach nur teilweise entladen, verringert sich seine Kapazität. Ein weiteres Problem ist, dass diese Akkus hochgiftiges Cadmium enthalten.
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