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Dienstag, 15. September 2009
Grafik dreidimensional erlebbar
Installation mit Thermopal zum Hamburger Architektursommer

Foto: Seel Bobsin Partner / Fotograf: Karsten Knocke
Wird zweidimensionale Grafik auch dreidimensional erlebbar wird? Und wenn ja: Wo überlagern sich Architektur und Grafik wohl? Mit einem Experiment im Rahmen des Hamburger Architektursommers wollte »Grafitektur«, eine Arbeitsgemeinschaft aus Gestaltern,
Künstlern und Innenarchitekten Antworten auf diese Fragen finden und die Schnittstellen von Grafik und Architektur nicht nur sichtbar, sondern auch nutzbar machen. Als Werkstoff kommen Platten von Thermopal zum Einsatz.
Auf 170 Quadratmetern im Herzen Hamburgs haben die Kreativen eine begehbare Rauminstallation geschaffen, die Anhand von Oberfläche, Ornamentik, Raumstrukturen und Lichtinstallationen soll sich der Besucher sein eigenes Bild davon machen, wie Architektur und Grafik harmonieren – und wo sie in Konflikt zueinander stehen können. Neben Platten von Thermopal verwendeten Grafitektur auch Tresenelemente des Leutkircher Herstellers. »Wir setzen sie gerne ein, weil sie besonders pflegeleicht und strapazierfähig sind«, sagt Innenarchitekt Gunnar Seel, der zusammen mit seinem Kollegen Kim Marc Bobsin das Hamburger Innenarchitekturbüro Seel Bobsin Partner leitet. Daneben sei die große Auswahl an zeitgemäßen Farben, Dekoren und Strukturen ausschlaggebend.
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