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Donnerstag, 22. Februar 2007
Kyrill fällt 26,5 Kubikmeter Holz
Wegen hoher Nachfrage wird Holz wohl nicht billiger
Die Waldschäden, die der Orkan Kyrill vom18. auf den 19. Januar 2007 in Deutschland angerichtet hat, sind nach vorläufigen Schätzungen geringer als nach früheren Stürmen, obwohl Kyrill mit der selten zuvor erlebten Windgeschwindigkeit von 200 km/h wütete. Der Holzabsatzfonds meldet eine vorläufige Schadensbilanz von 26,5 Millionen m³ angefallenem Schadholz . Lothar fällte am 26.12.1999 34 Mio. m³, Vivian und Wiebke im Februar 1990 ca. 73 Mio. m³.
Das gesamte durch Kyrill gefallene Holz könne von der Holzwirtschaft genutzt werden, zum Großteil wie regulär geschlagenes Holz, so der Holzabsatzfonds. Der Holzmarkt befinde sich im Aufschwung und könne aufgrund der guten Nachfrage im In- und Ausland die Mengen aufnehmen. Preisrückgänge seien nicht zu erwarten. Die deutsche Forstwirtschaft schlägt normalerweise 71 Mio. m³/Jahr ((inkl. Energieholz aus dem Wald). Aktuell hat sie einen Holzvorrat von 3,4 Mrd. m³. Daran hat das “Kyrill"-Holz einen Anteil von 0,7 Prozent.
Weitere Daten zum Schadholzanfall und zur Aufarbeitung der Schäden hat der Holzabsatzfonds in einem Factsheet zusammengetragen:
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