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Samstag, 09. September 2006
Möbel specken ab
Leichtbauwerkstoffe für den Möbelbau im Überblick
Leichtbauplatten eröffnen dem Möbelbau ganz neue Perspektiven: Wer sie verarbeitet, muss sich weniger schinden, und auch der Transport des Möbels oder der Möbelteile zum Kunden fluppt leichter und billiger. Das merkt später auch der Kunde, falls er mit den Möbeln mal umziehen muss. Das Angebot an leichten Plattenwerkstoffen wächst – doch es gibt auch immer noch ein paar Knackpunkte, für die die Industrie noch Problemlösungen sucht. Eine Marktübersicht gibt Winfried Hänel, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Holztechnologie Dresden, in Ausgabe 1 2006 von „M - Magazin für Moderne Märkte“.
500 Kilo pro Kubikmeter, mehr sollte die Rohdichte des Werkstoffs nicht betragen, wenn man im Vergleich zur Spanplatte (700 Kilo pro Kubikmeter) deutlich Gewicht sparen will, meint Hänel. Hier bieten sich an:
- aus der Reihe der Massivholzwerkstoffe: Tischlerplatten mit leichten Mittellagen (Moralt, SWL) und Leichtsperrhölzer (Rudolf Rost).
- aus der Reihe der Partikelwerkstoffe: Leicht-MDF (Glunz, Vöhringer), Röhrenspanplatten (Sauerland-Spanplatten) und Hanfschäbenplatten (Valentin).
- Platten mit Kunststoffschaumkern (Alcan Kapa, VarioLine Systems).
- Wabenplatten.
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