News
September 2004
Mehr als Jogging- und Gassi-Strecke
Broschüre nennte Zahlen und Fakten über Wald und Wirtschaft

Bild: infoholz.de
Mit dem Rohstoff Holz liefert der Wald in Deutschland etwa die Grundlage für nahezu 600.000 Arbeitsplätze. Die Holz- und Papierwirtschaft beschäftigt in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamts knapp ein Drittel mehr Mitarbeiter als die chemische Industrie. Der deutsche Wald wächst kontinuierlich: seit 1961 um sechs Prozent oder 577.100 Hektar vergrößert – eine Fläche, in die das Saarland zweimal passt. Seit 250 Jahren wird im deutschen Forst nur so viel Holz geschlagen, wie nachwächst – somit sind deutsche Hölzer ein gute Alternative zu Tropenholz aus Raubbau.
Das Bauen und Wohnen mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz spart zudem im Vergleich zu Stahl und Beton viel Energie.
Damit der empfindliche Waldboden nicht zu sehr gestört wird, setzt die moderne Forstwirtschaft zum Bäume Fällen zum Beispiel Vollerntemaschinen mit ausfahrbaren Werkzeugen ein. Ein Beispiel für das Bemühen der Waldbesitzer und Forstwirte, den Wald naturnah zu bewirtschaften, damit er seine Funktionen für Klima, Luft, Wasser und Boden erfüllen kann. Der Wald zersetzt nämlich das als schädlich für die Ozonschicht geltende Kohlendioxid, hält mit seinen Wurzeln den Boden fest, so dass er nicht erodiert, und filtert Wasser.
Die 72-seitige Broschüre des Holzabsatzfonds gibt es zum Download unter
www.natuerlichholz.infoholz.de
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:
Frisch gepresst
Relaunch bei woodworker.de
Wann Hammer, Zange & Co. wirklich etwas taugen
Lösungsmittel schlagen offenbar auf die Ohren
Bundesverband jetzt mit eigenem Webauftritt
Kathi & Tim in Onkel Heiners Tischlerwerkstatt
In eigener Sache
Neuer Wohnraum unterm Dach
Richtig arbeiten mit Rigips
Dichte Fenster
